Schon immer gegen Anschluss- und Benutzungszwang

Schon immer gegen Anschluss- und Benutzungszwang (zum Leserbrief von Stephan Ludwig – Rheinpfalz 21.03.2018 – Mittelhaardter Rundschau)

Leider verdreht Herr Stephan Ludwig hier die Tatsachen und vermischt zwei Sachverhalte. Zum einen geht es hier um den Anschluss- und Benutzungszwang. Gegen diesen stimmt die FWG seit Beginn dieses Themas im Jahre 2008 und ist auch nach wie vor nicht von einer Notwendigkeit überzeugt. Aus diesem Grund wurde auch der Antrag gestellt, in zukünftigen Neubaugebieten auf einen solchen Zwang zu verzichten. Die Ergebnisse aus dem Gebiet, welches Herr Ludwig bewohnt, untermauern dies deutlich. Weiterhin war es sogar die FWG, welche schon damals die Zulassung alternativer Heizformen beantragt hatte, was leider in den entsprechenden Gremien keine Mehrheit fand. Folglich werden hier die falschen an den Pranger gestellt!

Zum anderen nennt Herr Ludwig den Antrag auf Preissenkung im Bereich Nahwärme: Wie auch bereits vor Jahren diskutiert, wussten die Eigentümer, welche Kosten auf sie zukommen, denn die Preise der GWH waren im Vorfeld veröffentlicht. Ebenso lässt Herr Ludwig weiterhin die Vollkostenrechnung außen vor. Dass bei Nahwärme einige Kosten (bsp. Vorhalten Heizraum, Errichtung und Kehren des Kamins) nicht anfallen bzw. geringere Anschaffungskosten der Heizanlage zu verbuchen sind, wird nicht berücksichtigt. Betrachtet man dies, ist die Nahwärme (je nach persönlichen Umständen) sogar billiger als eine Gasheizung. Der Antrag auf Preissenkung wurde u.E. zu Recht abgelehnt, da das Gewerk „Nahwärme“ der GWH dann einen noch höheren Verlust eingefahren hätte, was folglich alle anderen Gas-, Wasser- und Strombezieher der GWH hätten auffangen müssen. Dies ist eine weitere Benachteiligung der anderen GWH-Kunden.

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